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Am 15. Januar: Der AfD den Tag versauen! #PB1501

Update 13.01.:

Aktionskarten findet ihr jetzt hier.

Kurz und knapp:
17:30 Uhr Sammelpunkt vom BGR: Paderborner Hauptbahnhof.
17:30 Uhr Sammelpunkt von „Paderbunt“: Rathausplatz.

Beide Sammelpunkte treffen um 18 Uhr als Demonstrationszüge zu einer gemeinsamen Kundgebung zusammen.

Um 18:30 will die AfD mit ihrer Veranstaltung beginnen.

Flyer1501_webDie Paderborner AfD hat für den 15.1.2016 eine Demonstration unter dem Motto „Rote Karte für Merkel“ angemeldet.

Überall, wo die AfD meint, ihren Hass und ihre unmenschlichen Parolen verbreiten zu müssen, liegt es an uns, ihnen zu zeigen, dass wir ihnen weder ein Ohr noch die Straße überlassen werden.

Die Vergangenheit zeigt, dass sie mit ihrer Angst schürenden Hetze mehr machen, als nur Meinungen zu stiften. Deutschlandweit brennen Geflüchtetenunterkünfte: Es werden Scheiben eingeworfen, Menschen verletzt und rassistisch angegangen. Die Zahl dieser Angriffe steigt und steigt. Dieses Armutszeugnis ist ganz deutlich auch der AfD und ihrer geistigen Brandstiftung zuzuschreiben. Das, was von der AfD als „Asylkritik“ getarnt wird, ist nichts anderes als blanker Hass. Diesen Hass sähen sie mit Hilfe von irrationalen Ängsten, Unaufgeklärtheit und falsch ausgelegten Tatsachen.
Besonders deutlich wird, dass wir es hier nicht mit „harmlosen Asylkritiker*innen“ zu tun haben, die Angst vor einer ungewissen Zukunft haben, wenn man sich die Teilnehmer*innen und Sympathisant*innen der letzten Veranstaltungen der AfD Paderborn ansieht: bereits Mitte November liefen auf einer Demonstration in Oelde zahlreiche Mitglieder der Partei „Die Rechte“, angeführt von Siegfried Borchardt („SS-Siggi“), mit der AfD.

Flyer1501back_webAuch Anfang Dezember in Salzkotten wollten namhafte Mitglieder der neonazistischen Rechten an der AfD-Demo teilnehmen. Auch wenn die Teilnahme eines Einzelnen von den Veranstalter*innen verhindert wurde und sich die AfD oberflächlich von den Neonazis distanzierte, zeigt dies deutlich, dass die AfD mit ihren Inhalten Rechtsradikale anspricht.

Dass die AfD andernorts nicht nur unterschwellig, sondern ganz offen rechtsradikale Themen besetzt, zeigt unter anderem Björn Höcke, der im November auf einer Tagung des neurechten „Instituts für Staatspolitik“ eine Rassentheorie vertrat, die an Rassismus der des Dritten Reichs in nichts nachsteht. Nun lud die Paderborner AfD den Bundesvizesprecher Alexander Gauland ein und legitimiert somit die Linie der Gesamt-AfD.

Jetzt stellt sich euch allen die Frage: Wollt ihr es zulassen, dass die sogenannte „Alternative“ für Deutschland ihre rechte Propaganda auf die Paderborner Straßen bringt?

Es ist keine Frage von Politik, es ist eine Frage der Menschlichkeit, sich der AfD entgegen zu stellen!

Am Freitag, den 15. Januar, heißt es also:

Auf die Straße und der AfD den Tag versauen!

Keinen fußbreit den Rassist*innen! 

Weitere Infos folgen u.a. auf www.paderbunt.de, bei Twitter oder auf Facebook.

Verbreitet den Aufruf unter #PB1501 und ladet alle eure Freund*innen ein, um der AfD möglichst breit gefächert entgegenzutreten!

Gegenkundgebung gegen AfD-Veranstaltung am 4.12. in Salzkotten

Salzkotten0412-72dpiAm kommenden Freitag, den 4.12., hat die Paderborner AfD für 19:00 Uhr unter dem Motto „Asylchaos stoppen“ eine Kundgebung und Demo in und durch Salzkotten angekündigt.

Natürlich wird vom Bündnis gegen Rechts aus eine Gegenkundgebung stattfinden.

Die letzten Infos derzeit sind:

Am 04.12. beginnt unsere Kundgebung um 18:30 Uhr an der Marktstraße vor dem Rathaus.

AfD0412Anreise mit dem Auto:
Bitte frühzeitig, weil die Parkplatzsituation besser sein könnte.

Mit dem Zug aus Paderborn:
18:21 Uhr / Gleis 3 West/ ERB90032

Bitte bringt Becher oder Tassen mit, vor Ort gibt es warmen Tee.

Angriff auf Flüchtlingsheim in Holtheim kein Einzelfall

Vor inzwischen fast zwei Wochen, Ende April, fand ein Angriff auf eine Flüchtlingsunterkunft im Lichtenauer Stadtteil Holtheim statt. Bei dem Angriff warfen Jugendliche, die von einer Firmübungsstunde in der benachbarten Kirche kamen, rohe Eier gegen die Fenster der Flüchtlingsunterkunft.

Pascal König vom Paderborner Bündnis gegen Rechts ist betroffen von dem Angriff: „Es macht mich traurig, in der Lokalpresse lesen zu müssen, dass nun auch im Kreis Paderborn eine Flüchtlingsunterkunft angegriffen worden ist. Wenn man sich die Situation von Flüchtlingen in Deutschland anschaut, ist dies kein Einzelfall, die Anzahl der Übergriffe gegen Flüchtlinge nimmt deutschlandweit zu.“

In der jüngeren Vergangenheit gingen immer wieder Angriffe auf Unterkünfte von Flüchtlingen und Asylbewerber*innen durch die Medien. Insbesondere machte ein Fall von Brandstiftung in einem für Flüchtlinge vorgesehenen Mehrfamilienhaus im sachsen-anhaltinischen Tröglitz am 4. April von sich reden. Aber auch in Ostwestfalen gab es dieses Jahr bereits Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte: Im Januar beschoss eine Gruppe junger Männer ein von Flüchtlingen bewohntes Haus in Porta Westfalica mit Paintball-Pistolen und brüllte rechte Parolen. Dabei hat es die Polizei vor Ort nicht für nötig gehalten, das Haus nach dem Angriff zu bewachen, sodass die Täter etwa eine Stunde später wieder vor dem Haus standen und durch Klopfen gegen Türen und Fenster, sowie rassistische Parolen, auf sich aufmerksam machten.

Auch die Kriminalstatistik der Polizei zeichnet ein Besorgnis erregendes Bild: 2014 zählte die Polizei deutschlandweit 162 rassistisch motivierte Angriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte. 2013 waren es dagegen lediglich 58 Angriffe. Die Anzahl der Angriffe hat sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr also fast verdreifacht, verglichen mit 2012 sogar mehr als versechsfacht (2012: 24 registrierte Angriffe).

Erik Friede (ebenfalls Bündnis gegen Rechts) ergänzend dazu: „Es ist nicht so, dass diese Ablehnung von Flüchtlingen und Angriffe eine rechtsradikale Randerscheinung sind. Der Rassismus, der sich hier entlädt, ist ein Problem, das aus der Mitte unserer Gesellschaft kommt. Die Täter in Holtheim sind offenbar in der Kirche aktiv, was sie jedoch nicht vor rassistischem Denken schützt. Durch Organisationen wie PEGIDA werden Rassismus und Fremdenfeindlichkeit für Durchschnittsbürger anschlussfähig und mit der Identitären Bewegung schafft es die radikale Rechte, Jugendliche durch modernes Auftreten auf der Straße und im Netz anzusprechen. Besonders die Identitäre Bewegung ist für uns in Paderborn ein Thema, da der Leiter der Organisation seit einiger Zeit in Altenbeken gemeldet ist.“

Pascal König zeigt sich entschlossen: „Auch wenn der Anstieg rassistisch motivierter Übergriffe Besorgnis erregend ist, freuen wir uns zu sehen, dass sich vielerorts Menschen dafür einsetzen, die Situation von Flüchtlingen zu verbessern. Dabei dürfen wir es jedoch nicht belassen: Neben dem bürgerschaftlichen Engagement für Flüchtlinge müssen wir uns aktiv gegen Rassismus einsetzen, indem wir auf rechte Strukturen aufmerksam machen und rassistische Denkweisen und Argumentation, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen, aufbrechen.“

 

Infoveranstaltung über die Flüchtlingssituation und –hilfe im Irak und in Syrien

Veranstaltungshinweis für eine Veranstaltung des AStA-Paderborn zur Flüchtlingssituation und -hilfe im Irak und in Syrien:

Die Veranstaltung findet sich bei Facebook.

Infoveranstaltung zur Flüchlingssituation und -hilfe im Irak und in SyrienTerror – Vertreibung – Massakrierung – Versklavung – Zwangskonvertierung – Flucht

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Paderborn organisiert für Sonntag, 22. Februar, von 15-17:30 Uhr in der Kulturwerkstatt (Bahnhofstr. 64, 33102 Paderborn) eine Infoveranstaltung mit „Hawar-Hilfswerk für Flüchtlinge im Irak“ über die Flüchtlingssituation und –hilfe für die IS-Opfer im Irak und in Syrien.

Das Hilfswerk Hawar, initiiert durch den Kölner Appell gegen Rassismus e.V., möchte den Flüchtlingen helfen und sich langfristig an der Verbesserung der Flüchtlingssituation beteiligen. Das Team von Hawar besteht überwiegend aus ehemaligen Flüchtlingen, die seit über 10 Jahren in Köln leben, engagiert sind und angesichts der Not ihrer Landsleute Hawar gegründet haben. Drei davon, Rezan Sönmez, Shilan und Gian Aldonani waren zur Weihnachtszeit zu Besuch in den Flüchtlingslagern im Nordirak und haben mit den Spenden, die sie zwei Monate lang gesammelt haben, hunderte Kinder mit Winterkleidung, Schuhen, Schulmaterial und Decken versorgt.

Unsere Referentinnen Rezan, Shilan und Gian werden uns ihre Eindrücke und Erlebnisse schildern und über ihr Engagement sowie über die Flüchtlingssituation berichten.

Zeya Mirza,
AStA-Referent für Politische Aufklärung & Interkulturalität

Demonstration für Toleranz und Willkommenskultur

FlyerEntwurf2Wir gehen zusammen für eine solidarische und weltoffene Gesellschaft auf die Straße!

Anlässe gibt es dazu genug: Ein gesellschaftlicher Rechtsruck, die fremdenfeindlichen PEGIDA-Demonstrationen und Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien sind nur einige Beispiele. Statt Flüchtlinge für gesellschaftliche Probleme verantwortlich zu machen, muss es unsere Aufgabe sein, ihre Aufnahme als Chance zu begreifen und ihnen ein würdiges Leben zu ermöglichen. Wir setzen uns für eine demokratische, offene Gesellschaft ein, gegen Ab- und Ausgrenzung, für eine Gesellschaft, in der Freiheit, die Einhaltung der Grund- und Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit zentrale Werte sind.

Gemeinsam möchten wir zeigen, dass Paderborn eine bunte und tolerante Stadt ist.

Wir rufen alle demokratischen Kräfte in Paderborn auf, sich an der Demontration zu beteiligen.

Was? Demonstration für Toleranz und Willkommenskultur
Wo? Rathausplatz Paderborn
Wann? Am 07.02.2015 um 13:00 Uhr

Paderborner Bündnis gegen rechts:

DGB KB Paderborn, Jusos Kreis Paderborn, Linksjugend [’solid] Paderborn, Grüne Jugend Paderborn, Evangelische Jugend im Kirchenkreis

Unterstützer*innen:

Flüchtlingsrat, Integrationsrat Stadt Paderborn, Bündnis90/Grüne KV Paderborn, SPD KV Paderborn, BUND, attac Paderborn, amnesty International Gruppe Paderborn, paderbunt, NABU

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